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Die Krautstengel
Das von Mauern umgebene Arnsberg hatte zwei Tore. Da seiner Zeit
Frieden herrschte schienen die Riegel überflüssig zu sein und einer der ein Stück Eisen brauchte, nahm sich einfach
diesen und niemand vermisste ihn. Doch plötzlich nahte der Feind und die Tore mussten geschlossen werden, doch bei einem fehlte der Riegel.
Da nahm ein findiger einfach einen Krautstengel und verschloss damit das Tor, doch über Nacht wurde der selbe von einer Ziege gefressen.
Das Tor öffnete sich, die Feinde aber verschonten die Arnsberger weil auch sie der Vorfall aufheiterte. Und die Arnsberger heißen heute
noch "Krautstengel".
Der Teufelstrittfelsen
Auf dem Fußweg oberhalb der Kirche von Arnsberg nach Kipfenberg kommt man nach
einer Weile an einem Felsen mit merkwürdigen Eindrücken vorbei: Vor langer Zeit lebte im Altmühltal ein Wilderer, dem kein
Tag im Jahr zu heilig war, um nicht auf die Jagd zu gehen. Als er nun einmal während der Christmette beim läuten zur Wandlung
auf ein Wild anlegte, sauste etwas unter schrecklichem Getöse über ihn hinweg und wie nach einem Donnerschlag stand neben ihm der
Teufel. Sofort flüchtete der Wilderer nach Hause und wo der Teufel niedergesprungen war, hatte er seine Bocksfüße tief in den
Felsen gedrückt,so dass man die Spuren heute noch sehen kann.
Der Ziegelstadel
An der Straße von Arnsberg nach Attenzell stand früher eine Ziegelhütte,
Hier soll Nachts um zwölf Uhr zum Schrecken verspäteter Wanderer ein Ziegenbock vom Platz der Zieglhütte über die Straße bis
zur Burg überspringen.
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